1. Einleitung
Die grafische Benutzeroberfläche von Checkmk hat zwei Funktionen:
Sie zeigt in der Monitoring-Umgebung den aktuellen Status aller Hosts, Services und Ereignisse (events).
Sie dient in der Konfigurationsumgebung zur Verwaltung und zur Einrichtung (setup) der Monitoring-Umgebung.
Für diese beiden Funktionen bietet Checkmk zwei Sichtweisen auf die Hosts und Services an — und zum Einstieg in beide Funktionen auch zwei Menüs: das Monitor- und das Setup-Menü.

Wir werden uns in diesem Artikel mit allen Elementen beschäftigen, die Sie im obigen Bild der Checkmk-Benutzeroberfläche sehen — und arbeiten uns dabei von links nach rechts durch die Checkmk-Benutzeroberfläche: von der Navigationsleiste über die Hauptseite zur Seitenleiste. Dabei werden nur die wichtigsten Einträge der Navigationsleiste in eigenen Abschnitten vorgestellt, wobei die drei Menüs am Anfang stehen, die Sie wahrscheinlich am häufigsten nutzen werden.
Die sichtbaren Menüs und Menüeinträge in der Navigationsleiste sind abhängig von Ihrer Berechtigung. Sollten Sie einzelne Menüs oder Menüeinträge in Ihrem Checkmk nicht sehen, so fehlen Ihnen die entsprechenden Zugriffsberechtigungen. |
2. Navigationsleiste
Mit der Navigationsleiste (navigation bar) auf der linken Seite und den sich darin befindenden Symbolen treffen Sie die Grundsatzentscheidung, worum sich Checkmk für Sie kümmern soll:

Das Checkmk-Logo — für die Anzeige der Startseite.
Search — für die Suche.
Monitor — für die Überwachung selbst.
Customize — für die Anpassung von Oberflächenelementen, die für die Überwachung nützlich sind wie Lesezeichen, Views (Statusansichten), Dashboards und Graphen.
Setup — für die Einrichtung der zu überwachenden Objekte (wie Hosts und Services).
Hinter den drei Symbolen Monitor, Customize und Setup verbergen sich mehr oder weniger umfangreiche Menüs, die sogenannten „Mega-Menüs“ oder Symbolmenüs, deren Einträge in mehrere Themen gegliedert sind: Zum Beispiel finden Sie im Setup-Menü zum Thema Hosts Einträge zum Konfigurieren von Hosts, Host-Gruppen, Host-Merkmalen und Host-spezifischen Regeln.
Changes — für die Aktivierung ausstehender Änderungen.
Falls es ausstehende Änderungen gibt, wird Ihnen deren Zahl in gelber Hintergrundfarbe im Changes-Symbol eingeblendet.
Help — für die Anzeige hilfreicher Informationen.
Oben rechts im Help-Menü sehen Sie die aktuell genutzte Edition und Version von Checkmk.
Das Menü selbst enthält Einträge, mit denen Sie Dokumentation und Information aufrufen können — innerhalb von Checkmk oder außerhalb.
Unter anderem können Sie auch dieses Handbuch öffnen.
Falls es nach einem Update der Instanz inkompatible Änderungen gibt, wird Ihnen deren Zahl in roter Hintergrundfarbe im Help-Symbol eingeblendet.
Im Help-Menü selbst wird dann ein Link in roter Hintergrundfarbe angezeigt, mit dem Sie die Liste der Werks dieser inkompatiblen Änderungen öffnen können.
User — für Änderungen Ihres Benutzerkontos.
Oben rechts im User-Menü sehen Sie den aktuellen Benutzernamen und die diesem Benutzer zugewiesene Rolle.
Im Menü selbst können Sie Ihr Profil persönlich anpassen und sich von der Checkmk-Oberfläche abmelden.
Eine Übersicht der persönlichen Einstellungen finden Sie im Kapitel zum User-Menü.
Sidebar — für das Aus- und Einblenden der Seitenleiste.
Tastaturbefehle
Für die schnelle Navigation in den Symbolmenüs stehen Ihnen folgende Tastaturbefehle zur Verfügung:
| Kürzel | Aktion |
|---|---|
Strg+K |
Öffnet die Suche. |
Alt+M |
Öffnet das Monitor-Menü. |
Alt+C |
Öffnet das Customize-Menü. |
Alt+S |
Öffnet das Setup-Menü. |
Esc |
Schließt das geöffnete Menü. |
Tab |
Nächster Treffer in den Suchergebnissen. |
Shift+Tab |
Voriger Treffer in Suchergebnissen. |
Enter |
Suchtreffer aufrufen. |
In der Checkmk-GUI wertet JavaScript die einer Taste zugeordnete Nummer (Keycode) aus und nicht den daraus abgeleiteten symbolischen Namen (Keysym). Die in der Tabelle vorgestellten Tasten beziehen sich daher auf die QWERTZ-Tastatur. Wenn Sie mit einem anderen Layout arbeiten (beispielsweise AZERTY in den französischsprachigen Teilen der Schweiz), sind möglicherweise andere Tasten zu verwenden. |
2.1. Monitor-Menü
Ihr Werkzeugkasten zur Erledigung aller Aufgaben im Monitoring ist das Monitor-Menü, das Sie über die Navigationsleiste öffnen können:

In diesem Menü finden Sie die Hilfsmittel, die Ihnen Antworten auf Ihre Fragen im Monitoring geben. Das Menü ist nach Themen (topics) untergliedert. Unterhalb jedes Themas finden Sie die Menüeinträge.
Nach Auswahl eines der Einträge im Monitor-Menü wird Ihnen auf der Hauptseite die angeforderte Information in der Regel entweder als Dashboard oder als Tabellenansicht (view) angezeigt, auf die wir in diesem Artikel noch näher eingehen werden.
Den Inhalt des Monitor-Menüs können Sie sich auch in die Seitenleiste laden: als Snapin mit dem Titel Views.
Dieses Snapin ist standardmäßig nicht in der Seitenleiste enthalten.
Sie können es aber einfach durch Anklicken von |
2.2. Customize-Menü
Die Anpassung und Erweiterung von Elementen der grafischen Benutzeroberfläche, die für das Monitoring nützlich sind, können Sie im Customize-Menü durchführen:

Hier haben Sie unter anderem Zugriff auf Lesezeichen (bookmarks), Tabellenansichten (views), Dashboards, — und in den kommerziellen Editionen zusätzlich auf Graphen, Vorhersagegraphen (forecast graphs), Berichte (reports) und erweiterte Verfügbarkeiten (SLA).
Beim Aufruf eines der Menüeinträge wird Ihnen die Liste der bereits existierenden Objekte angezeigt. In einigen Listen finden Sie Objekte, die Checkmk mit ausliefert, und die Sie bearbeiten oder als Vorlage für Ihre eigenen Objekte verwenden können.
2.3. Setup-Menü
Ihr Einstieg in die Konfiguration von Checkmk ist das Setup-Menü, das Sie über die Navigationsleiste öffnen können:

In diesem Menü finden Sie die Werkzeuge, mit denen Sie Checkmk einrichten und konfigurieren können. Das Menü ist nach Themen (topics) untergliedert. Unterhalb jedes Themas finden Sie die Menüeinträge. Bei Hosts, Services und Agents erhalten Sie Zugriff auf verschiedene Kategorien der Regelsätze. Das Konzept der regelbasierten Konfiguration ist zentral in Checkmk und sehr leistungsfähig.
Auch den Inhalt des Setup-Menüs können Sie sich in die Seitenleiste laden mit dem Snapin Setup shortcuts. |
2.4. Die Suche
In der Checkmk-Oberfläche gibt es eine zentrale Stelle für die globale Suche: das Symbol Search in der Navigationsleiste. Wenn Sie Search anklicken, wird Ihnen das Eingabefeld für Ihre Suchbegriffe angezeigt und einige weitere Elemente, die Ihnen bei der Suche helfen:

Vor dem Start der Suche, das heißt bei leerem Eingabefeld, zeigen zwei Listen Details zu Ihren letzten fünf Suchanfragen. Natürlich nur dann, wenn Sie bereits vorher ein paar Mal gesucht haben und nicht mit Clear all die Historie gelöscht haben. Recently viewed zeigt, welche Seiten zuletzt aus der Suche heraus geöffnet wurden, und Recently searched zeigt die eingegebenen Suchbegriffe. Sie können die Listeneinträge anklicken, um sofort die entsprechende Seite zu öffnen oder um den Suchbegriff in das Eingabefeld zu übernehmen.
Am schnellsten starten Sie, indem Sie einen Suchbegriff in das Eingabefeld eintippen. Bei der Eingabe können Sie frei mit Stichwörtern arbeiten. Auf Groß- und Kleinschreibung brauchen Sie nicht zu achten. Wenn Sie Ihre Eingabe mit der Enter-Taste beenden, wird die Suche geschlossen und Checkmk zeigt alle passenden Hosts bzw. Services im Monitoring auf der Hauptseite an.
Nicht immer ist der schnelle Start der Suche der Weg, der das gewünschte Ergebnis bringt — beispielsweise dann, wenn Sie nicht den Namen eines Hosts oder Services suchen, sondern eine bestimmte Regel oder globale Einstellung. Hosts und Services werden in der Monitoring-Umgebung gefunden, Regeln und globale Einstellungen in der Konfigurationsumgebung. Da trifft es sich gut, dass Checkmk in mehreren Umgebungen auf die Suche geht.
Bereits beim Eintippen des Suchbegriffs sehen Sie sofort unterhalb des Suchfelds die Resultate und auch die Bereiche, in denen sie gefunden wurden:

Die Gruppierung verbessert den Überblick besonders bei einer sehr großen Anzahl von Ergebnissen. Pro Gruppe werden Ihnen zuerst nur maximal fünf Ergebnisse angezeigt. Die restlichen können Sie dann mit dem letzten Eintrag Show all nachladen. Dabei werden die Ergebnisse in der Regel nach den Themen gruppiert, unter denen sie in den Symbolmenüs der Navigationsleiste zu finden sind.
Checkmk sucht im Monitor-, Setup- und Customize-Menü der Navigationsleiste. Unterhalb des Eingabefelds haben Sie die Möglichkeit, den Suchbereich (search scope) einzuschränken. Das ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie schon vorher wissen, in welchem Bereich Sie das Ergebnis erwarten, zum Beispiel einen Service im Monitoring oder eine Regel im Setup.
Mit All wird in allen drei Bereichen gesucht. Das ist der Standard, wenn Sie die Suche über das Search-Symbol starten. Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Suche im Monitor-, Setup- oder Customize-Menü zu starten, und zwar über das Eingabefeld, das nach dem Öffnen des Menüs oben angezeigt wird. Nach der Eingabe des ersten Zeichens werden Sie in die globale Suche weitergeleitet. Dabei wird der Suchbereich auf das Menü eingeschränkt, aus dem heraus Sie die Suche gestartet haben.

In den Suchergebnissen enthält eine Zeile mit einem Host-Namen manchmal auch den Knopf
Edit, mit dem Sie direkt die Eigenschaften dieses Hosts öffnen und bearbeiten können.
Im Resultat werden hier die Ergebnisse der Suche in Konfigurationsumgebung und Monitoring-Umgebung kombiniert.
Daher wird dieser Knopf auch nur dann angezeigt, wenn Sie im Bereich All gesucht haben und der Host in Konfigurationsumgebung und Monitoring-Umgebung existiert.
Checkmk führt die Suche im Hintergrund auf unterschiedlichen Wegen durch, sammelt die Ergebnisse und bereitet sie in der globalen Suche einheitlich auf. Die Besonderheiten bei der Suche in den einzelnen Menüs werden in den folgenden Abschnitten erläutert.
Suchen im Monitor-Menü
Im Monitor-Menü (der Monitoring-Umgebung) werden Hosts, Services und Einträge des Menüs selbst gesucht. Die Suche erfolgt mit Livestatus-Abfragen.
Abseits der Freitextsuche gibt es für die Suche im Monitor-Menü einige spezielle Suchoperatoren (Filter).
Mit diesen können Sie gezielt nach bestimmten Host-Namen, Service-Namen, Service-Zuständen und anderen Dingen suchen.
Welche Filter Sie nutzen können, wird Ihnen bei der Suche auf zwei Wegen angezeigt, sofern Sie den Suchbereich All oder Monitoring ausgewählt haben.
Geben Sie in das leere Eingabefeld einen Schrägstrich (/) ein oder klicken Sie auf das
-Symbol rechts unterhalb des Suchfelds.
Die Liste der verfügbaren Filter wird angezeigt:

So können Sie zum Beispiel nach Mustern von Host-Namen suchen (mit h:), nach Mustern von Service-Namen (mit s:) und Sie können beide kombinieren.
Eine Suche nach s:boot zeigt Ihnen alle Services an, die boot enthalten und eine Suche nach h:win s:cpu zeigt Ihnen alle Services an, die cpu enthalten, auf Hosts, die ihrerseits win enthalten.
Die Filter können Sie auch mehrfach und kombiniert nutzen.
Mehrere Instanzen eines Filters werden dabei mit ODER verknüpft, unterschiedliche Filter mit UND.
Ausnahme: Mehrere Host-Merkmalsfilter (tg:) werden immer mit UND verbunden.
Beispielsweise liefert die Suche nach st:warn st:crit alle Services im Zustand WARN oder CRIT zurück (die anderen möglichen Zustände können Sie mit den vordefinierten Werten ok, unkn, pend finden).
Diese Suchoperatoren in Kombination mit regulären Ausdrücken, erlauben es Ihnen, präzise, komplexe Filter zu erstellen, etwa:
h: ^my.*Host$ s: ^my.*(\d|test)$ tg: mytag tg: mytest
Damit werden gefunden:
Services, die mit my beginnen und mit einer Ziffer oder test enden, auf Hosts laufen, die mit my beginnen und mit Host enden, sowie letztlich die beiden Host-Merkmale mytag und mytest vorweisen.
Sie können reguläre Ausdrücke für jeden einzelnen Filter verwenden — mit den folgenden Ausnahmen:
Für Host- und Service-Label sind keine regulären Ausdrücke erlaubt, d.h. das Label muss in der Syntax Schlüssel:Wert exakt so eingegeben werden, wie es heißt, z.B. os:windows.
Sobald Sie Gruppen- oder Host-Merkmalsfilter zusätzlich zu Filtern für Name, Adresse oder Alias setzen, müssen erstere explizit angegeben werden, also beispielsweise hg: Webserver s: apache.
Was entsprechend nicht geht: hg: Web.* s: apache.
Hintergrund: Die unterschiedlichen Filter sprechen unterschiedliche Quellen mit unterschiedlichen Datenstrukturen und Funktionen an.
Freilich können Sie die konkreten Host-Gruppen mit Muster heraussuchen (hg: .*server), um das Ergebnis dann in der ursprünglichen Suche zu nutzen.
Wenn Sie beim Suchen gar keinen Filter setzen, wird standardmäßig zuerst in den Einträgen des Monitor-Menüs gesucht und anschließend nacheinander in den Filtern für Host-Name, Host-Alias, Host-Adresse und Service-Name - und zwar in dieser Reihenfolge. Sie können die Filter und deren Reihenfolge unter Setup > General > Global settings > User interface > Quicksearch search order anpassen.
Standardmäßig liefert eine Suchabfrage in der Monitoring-Umgebung maximal 80 Treffer zurück. Sie können diesen Wert jedoch unter Setup > General > Global settings > User interface > Number of elements to show in Quicksearch verändern.
Wenn Sie sich fragen, warum die beiden genannten globalen Einstellungen so ungewöhnliche Namen haben: Die Suchfunktion im Monitor-Menü ist identisch mit derjenigen, die Ihnen das Snapin Quicksearch bietet — und dieses Snapin gab es in Checkmk schon vor dem Menü.
Zum Abschluss dieses Abschnitts noch ein kleiner Exkurs für diejenigen, die interessiert, was bei Checkmk hinter den Kulissen bei einer Suchabfrage in der Monitoring-Umgebung passiert.
Aus jeder Suchabfrage wird eine Livestatus-Abfrage erstellt. Welche das ist, können Sie sich in der Checkmk-GUI anzeigen lassen, wenn Sie die globale Einstellung Setup > General > Global settings > User interface > Debug livestatus queries einschalten.
Wenn Sie Ihren Suchbegriff für das Monitor-Menü eingeben und mit Enter abschicken, erhalten Sie als Resultat eine Tabellenansicht, in der die zur Suche passenden Hosts/Services aufgelistet werden. Mit aktivierter Einstellung Debug livestatus queries wird am unteren Rand dieser Ergebnisseite die Livestatus-Abfrage eingeblendet, die aus Ihrer Suchabfrage resultiert. Diese und ähnliche Abfragen können Sie als Instanzbenutzer auch auf der Befehlszeile verwenden.
Die Eingabe von h: localhost s: mem s: cpu h: switch-intern für die Suche im Monitor-Menü sieht zum Beispiel als Livestatus-Abfrage auf der Befehlszeile etwa so aus:
Wie Sie mit Livestatus auf der Befehlszeile arbeiten, ist im Livestatus-Artikel beschrieben.
Hier folgt die Kurzbeschreibung zum obigen Beispiel:
Starten Sie mit dem Befehl lq den interaktiven Eingabe-Stream.
Geben Sie dann in die folgende Leerzeile die Livestatus-Abfrage ein, wie Sie der Debug-Modus der Livestatus-Abfragen in der Checkmk-GUI eingeblendet hat: im Beispiel sind das die vier folgenden Zeilen.
Zur besseren Lesbarkeit haben wir dabei die Columns auf die beiden Spalten beschränkt, die die beiden folgenden Filterzeilen auch verwenden.
Schließen Sie die Eingabe durch zweimaliges Drücken der Taste Enter ab.
Auf die Leerzeile folgen dann als Ergebnis die fünf Zeilen der Ausgabe.
Suchen im Customize-Menü
Im Customize-Menü werden nur die Einträge des Menüs selbst gesucht, nicht die Einträge, die sich auf den Seiten befinden, die man über das Menü aufrufen kann.
Suchen im Setup-Menü
Mit der Suche im Setup-Menü können Sie die Konfigurationsumgebung von Checkmk durchsuchen, d.h. das Setup-Menü selbst, mit allen seinen sichtbaren Einträgen und zusätzlich mit einigen verborgenen. Der Suchbereich umfasst unter anderem alle Regelsätze, die im Menü zu Themen zusammengefasst sind, und die globalen Einstellungen (Global settings). Gesucht wird in den Titeln und den Parameternamen. Die Suche erfolgt mit Redis, einer In-Memory-Datenbank, die in der Checkmk-Instanz als Instanzdienst läuft.
2.5. User-Menü
Im User-Menü können Sie persönliche Einstellungen ändern, die für Ihr Benutzerkonto gültig sind:

Häufig verwendete Einstellungen können per Klick direkt im User-Menü umgeschaltet werden (User interface), manche durch Aufruf einer spezifischen Seite, z.B. zur Anzeige der Benachrichtigungsregeln. Die meisten Einstellungen sind aber zentral über die Profil-Seite (Edit profile) erreichbar und änderbar.
| Einstellung | Anmerkung |
|---|---|
Farbthema (Color theme oder User interface theme) |
Die Umschaltung zwischen Dark und Light ist direkt im User-Menü möglich. |
Position der Seitenleiste (Sidebar position) |
Auch hier kann direkt im User-Menü zwischen Right und Left umgeschaltet werden. |
Erhaltene Meldungen (Received messages) |
Zeigt eine Seite mit den Meldungen an, die an Ihren Nutzernamen adressiert sind. |
Sprache der Benutzeroberfläche (Language) |
Sie können zwischen den offiziell von Checkmk unterstützten Sprachen Deutsch und Englisch wählen. Außerdem werden die von unserer Community übersetzten Sprachen zur Auswahl angeboten, die allerdings nicht offiziell unterstützt werden und daher mit (not supported) gekennzeichnet sind. |
Einheit der Temperatur (Temperature unit) |
Sie können zwischen Celsius und Fahrenheit wählen für die Anzeige in Graphen und Perf-O-Metern. |
Sichtbarkeit von Hosts und Services (Visibility of hosts/services) |
Alle Hosts und Services anzeigen oder nur die, denen Sie als Kontakt zugewiesen sind. |
Benachrichtigungen ausschalten (Disable notifications) |
Alle Benachrichtigungen abschalten für einen auswählbaren Zeitraum. |
Startseite (Start URL to display in main frame) |
Startseite festlegen.
Für zwei ausgezeichnete Seiten gibt es spezielle Menüeinträge:
Default start URL für das Standard-Dashboard und Welcome page für die Willkommensseite.
Mit dem Eintrag Custom start URL können Sie auch jede andere Checkmk-Seite zur Startseite machen.
Öffnen Sie die gewünschte Seite (zum Beispiel Monitor > Overview > All hosts) und ermitteln Sie aus der im Browser angezeigten URL den Eintrag für das Eingabefeld (zum Beispiel |
Symbole in der Navigationsleiste (Navigation bar icons) |
Symbole mit Titel oder nur Symbole anzeigen. |
Anzeige der zu aktivierenden Änderungen (Default behavior for 'Changes') |
Das Changes-Symbol in der Navigationsleiste zeigt entweder das Slideout mit den wichtigsten Informationen oder die vollständige Ansicht mit allen Informationen. |
Symbole in den Mega-Menüs (Mega menu icons) |
(Grüne) Symbole beim Thema oder (farbige) Symbole bei jedem Menüeintrag anzeigen. |
Weniger oder mehr anzeigen (Show more / Show less) |
Standardmäßig weniger oder mehr oder stets alles anzeigen. |
Kontextsensitives Hilfesymbol (Contextual help icon) |
Das |
Benachrichtigungsregeln (Notification rules) |
Regeln zu benutzerdefinierten Benachrichtigungen. |
Passwort ändern (Change password) |
Sie müssen das bestehende Passwort einmal und das neue Passwort zweimal eingeben. Passwort-Anforderungen für lokale Konten können global gesetzt werden: Setup > General > Global settings > Password policy for local accounts |
Zwei-Faktor-Authentifizierung (Two-factor authentication) |
Aktivierung der erhöhten Sicherheit durch Zwei-Faktor-Authentifizierung. |
Abmelden (Logout) |
Nur direkt im User-Menü möglich. |
Für einige Einstellungen gibt es Default-Werte, die global per Setup > General > Global settings für alle Benutzer geändert werden können, meist unter dem Thema User Interface. Außerdem bestimmt die Ihrem Benutzerkonto zugewiesene Rolle mit ihren Berechtigungen, ob bestimmte Einstellungen sichtbar sind und geändert werden können. |
3. Hauptseite
Die Hauptseite ist der Bereich zwischen der Navigationsleiste auf der linken und der Seitenleiste auf der rechten Seite. Nach der Anmeldung sehen Sie dort die Startseite. Was Sie auf der Hauptseite sehen, hängt davon ab, wo Sie in Checkmk gerade unterwegs sind. Der Inhalt der Hauptseite ändert sich abhängig von Ihrer Auswahl in der Navigationsleiste oder auch der Seitenleiste. So können Sie zum Beispiel im Monitor-Menü Hosts > All hosts auswählen:

Unabhängig davon, welche Seite aktuell angezeigt wird, finden Sie auf der Hauptseite in der Regel die folgenden Elemente:
„Breadcrumb“-Pfad: Oberhalb des Seitentitels sehen Sie den Pfad zur aktuellen Seite, stets beginnend mit dem Namen des Menüs aus der Navigationsleiste. Diese „Brotkrumen“ verhindern, dass Sie sich in der Oberfläche verirren. So wissen Sie auch nach komplexen Aktionen, wo Sie sich in Checkmk gerade befinden — momentan also auf der Seite All hosts im Monitoring.
Menüleiste: Unterhalb des Breadcrumb-Pfads wird die Menüleiste angezeigt, die die möglichen Aktionen auf dieser Seite in Menüs und Menüeinträgen zusammenfasst. Die Menüs sind in Checkmk stets kontextspezifisch, d.h. sie finden nur Menüeinträge für Aktionen, die sinnvoll auf der aktuellen Seite sind.
Inline-Hilfe (inline help): Sie können per Help-Menü auf der aktuellen Seite kontextsensitiv Hilfetexte einblenden lassen mit Help > Show inline help, was sehr hilfreich ist auf Seiten, die viele Parameter enthalten. Der gewählte Modus bleibt aktiv auch für weitere Seiten, die Sie aufrufen, bis Sie ihn wieder deaktivieren.
Aktionsleiste: Unter der Menüleiste finden Sie die Aktionsleiste, in der die wichtigsten Aktionen aus den Menüs als Knöpfe zum direkten Anklicken angeboten werden. Die Aktionsleiste können Sie mit dem Knopf
rechts neben dem Help-Menü ausblenden und mit
wieder einblenden.
Bei ausgeblendeter Aktionsleiste werden Symbole für die ausgeblendeten Knöpfe rechts neben dem Help-Menü hinzugefügt.Countdown für die Seitenaktualisierung: In der Monitoring-Umgebung wird in der Kopfzeile rechts oben das Aktualisierungsintervall für die Seite in Sekunden angezeigt und auf der umgebenden Kreislinie wird die verbleibende Zeit zur nächsten Aktualisierung visualisiert.
Das Aktualisierungsintervall können Sie übrigens ändern im Menü Display > Modify display options.
Nach Auswahl eines der Einträge im Monitor-Menü wird Ihnen auf der Hauptseite die angeforderte Information in der Regel entweder als Dashboard oder als Tabellenansicht angezeigt, auf die wir in den folgenden Abschnitten näher eingehen werden.
3.1. Dashboards
Ein Dashboard bereitet auf einer Seite die wichtigsten Informationen zu einem Thema auf, etwa die Antwort auf die Frage "Welche Host- und Service-Probleme gibt es in meiner Checkmk-Instanz?". Dabei werden in einem Dashboard verschiedene Visualisierungen von Daten genutzt und kombiniert, etwa Ansichten, Verlaufsgraphen, Tabellen, Diagramme und viele andere Elemente. Ziel ist es, Ihnen die Informationen aus verschiedenen Perspektiven so zu präsentieren, dass Sie das Wesentliche schnell erfassen können und nicht von Details abgelenkt werden.
Checkmk stellt mehrere vorkonfigurierte Dashboards zur Verfügung, die Sie über das Monitor-Menü öffnen können: das Main-Dashboard, das Checkmk-Dashboard und (nur in den kommerziellen Editionen) das Problem-Dashboard.

Das oben abgebildete Main dashboard der Checkmk Community mit Problemen und Statistiken aller Hosts und Services wird in den kommerziellen Editionen ersetzt durch ein anderes, mit Graphen erweitertes Dashboard.
Das Main dashboard von Checkmk Community heißt in den kommerziellen Editionen Problem dashboard.
Wird eines dieser Dashboards angezeigt, können Sie schnell zu einem anderen umschalten: im Menü Dashboard unterhalb des Breadcrumb-Pfads finden Sie die Einträge für die verfügbaren Dashboards. Sie können auch das aktuell angezeigte Dashboard zur Startseite befördern: im Menü Settings > Set as start URL.
Die Checkmk-Dashboards im Anchored-Layout passen sich mit einem intelligenten Algorithmus automatisch an die Bildschirmdimensionen an und nutzen so die Bildschirmgröße optimal aus. Im alternativen Responsive-Layout , das in den kommerziellen Editionen verfügbar ist, gestalten Sie das Layout einfach per Drag-and-Drop, die Anpassung an unterschiedliche Bildschirmgrößen geschieht dann automatisch. Außerdem können Sie die Einzelteile eines Dashboards, die sogenannten Widgets, nutzen, um bestehende Dashboards anzupassen und neue zu erstellen. Im Artikel zu den Dashboards erfahren Sie dazu alle Details.
3.2. Tabellenansichten (views)
Eine Tabellenansicht (view) zeigt Ihnen im Monitoring den aktuellen Zustand von Hosts, Services oder auch anderen Objekten unter einer bestimmten Perspektive als vordefinierte Tabelle an. So eine Tabellenansicht (oder kurz Ansicht) kann einen Kontext haben, z.B. wenn sie alle Services eines bestimmten Hosts zeigt. Andere Ansichten funktionieren global, z.B. diejenige, die Ihnen alle Services anzeigt, die gerade ein Problem haben.
All die globalen Ansichten können Sie aus dem Monitor-Menü öffnen, unterhalb des jeweiligen Themas, z.B. All hosts, Service problems oder Failed notifications. Nach Anklicken eines dieser Menüeinträge wird Ihnen die zugehörige Statusansicht in der Hauptseite angezeigt, im folgenden Beispiel Service problems:

In einer Tabellenansicht haben Sie zahlreiche Bedienmöglichkeiten, unter anderem:
Sie können zu anderen Ansichten navigieren, indem Sie bestimmte Zellen anklicken (im obigen Beispiel etwa den Host-Namen oder einen der Services).
Durch einen Klick auf einen Spaltentitel können Sie nach dieser Spalte sortieren.
Das Menü Display > Modify display options blendet einige Einstellungen ein zur Anpassung der Ansicht: Mit Entries per row können Sie auswählen, in wie vielen Tabellen die Objekte in der Ansicht nebeneinander angezeigt werden (z.B. um Ihren breiten Bildschirm voll auszunutzen). Im obigen Beispiel steht der Wert auf
1. Mit Refresh interval stellen Sie die Anzahl an Sekunden ein, nach denen die Ansicht automatisch neu geladen wird (schließlich können sich Statusdaten jederzeit ändern).Sie können die Tabelleneinträge nach Anklicken von Filter mit der Filterleiste reduzieren — was im gezeigten Beispiel nicht wirklich notwendig, aber bei langen Tabellen sehr hilfreich ist.
Die Tabellenansichten haben noch viele weitere Möglichkeiten — zur Anpassung und zur Erstellung eigener Ansichten. Wie das geht, erfahren Sie im Artikel über Ansichten.
4. Seitenleiste
Die Seitenleiste (sidebar) ist Ihr Checkmk-Cockpit. Es ist der Ort, an dem Sie ständig die wichtigsten Monitoring-Informationen im Blick und den schnellen Zugriff auf die Funktionen haben, die Sie in Checkmk immer wieder benötigen.

Sie können sich die komplette Seitenleiste nach Ihren Vorlieben zusammenstellen. Dazu dienen die Seitenleistenelemente, auch „Snapins“ genannt. Snapins sind kompakte GUI-Container mit vordefinierter Funktion. Da die Seitenleiste für Ihre Präferenzen da sein soll, enthält sie in der Standardeinstellung nur einige wenige Snapins:
Welcome to Checkmk — Slideout mit dem Inhalt der Willkommensseite einblenden
Overview — Übersicht aller überwachten Objekte mit aktuellen Statusinformationen
Bookmarks — Ihre persönlichen Lesezeichen innerhalb von Checkmk
Master control — Verschiedene Hauptschalter für das Monitoring
Wenn Sie ganz unten in der Seitenleiste auf
klicken, werden Ihnen in der Hauptseite alle Snapins angezeigt, die aktuell nicht in Ihrer Seitenleiste sind und die Sie durch einen einfachen Klick hinzufügen können.
In dieser Vorschau zeigt der untere Bereich eines jeden Snapins eine kurze Beschreibung über dessen Sinn und Zweck.
Probieren Sie es aus und füllen Sie testweise die Seitenleiste.
Je nach Größe Ihres Bildschirms werden nun eventuell nicht alle Snapins sichtbar sein. Am schnellsten bewegen Sie sich vertikal durch die Seitenleiste mit dem Mausrad, während der Mauszeiger über der Seitenleiste ist. Bei Touchpads ist diese Funktion oft mit der Geste „zwei Finger nebeneinander hoch- und runterschieben“ möglich. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Inhalt der Seitenleiste anzupassen.
Auf- oder zuklappen: Klicken Sie in den angezeigten Titel des Snapins. Alternativ können Sie mit der Maus auf die Titelleiste zeigen und dann
bzw.
anklicken.Mehr oder weniger anzeigen: Manche Snapins (wie Overview) bieten Ihnen zwei Ansichten an: entweder nur mit den wichtigsten oder mit allen Informationen. Zeigen Sie mit der Maus auf die Titelleiste und klicken Sie auf
bzw.
, um zwischen den beiden Ansichten zu wechseln.Verschieben: Drücken Sie mit der linken Maustaste rechts neben den Titel, ziehen Sie das Snapin auf- oder abwärts an eine andere Position in der Seitenleiste und lassen Sie die Maustaste los.
Aus der Seitenleiste entfernen: Zeigen Sie mit der Maus auf die untere rechte Ecke des Snapins, bis das
Abfalleimer-Symbol erscheint, und klicken Sie auf das Symbol.
Als Ganzes können Sie die Seitenleiste aus- und wieder einblenden (mit Sidebar in der Navigationsleiste) und Sie können die Position von rechts nach links verschieben, so dass die Seitenleiste an die Navigationsleiste andockt (im Menü User > Sidebar position).
4.1. Welcome to Checkmk
Das Snapin Welcome to Checkmk öffnet ein Slideout, dass die Topics to explore der Willkommensseite zeigt. Es wird das erste Thema angezeigt, das noch nicht abgeschlossen ist, Sie können also dort weitermachen, wo Sie aufgehört haben.

4.2. Overview
Prominent im oberen Bereich der Seitenleiste platziert finden Sie das Snapin Overview:

In der linken Spalte dieser kleinen Tabelle sehen Sie zunächst die Anzahl Ihrer überwachten Hosts und Services. Die dritte Zeile zeigt Events. Diese werden für Sie erst dann relevant, wenn Sie eine Überwachung von Meldungen konfiguriert haben. Damit sind z.B. Meldungen aus Syslog, SNMP-Traps und Log-Dateien gemeint. Dafür hat Checkmk ein eigenes, sehr mächtiges Modul, das ausführlich besprochen wird im gleichnamigen Artikel zur Event Console.
Die rechte Spalte zeigt die Zahl der Probleme, die noch nicht quittiert wurden. Probleme sind Objekte, die gerade im Status WARN/CRIT/UNKNOWN bzw. DOWN/UNREACH sind. Die Quittierung (acknowledgment) ist eine Art „zur Kenntnisnahme“ eines Problems. Übrigens werden Probleme von Services hier nicht mitgezählt, deren Hosts DOWN oder in einer Wartungszeit sind.
Sie können auf die Zahl in der Zelle klicken und kommen dann direkt zu einer Liste der Objekte, die hier gezählt wurden. Das funktioniert übrigens bei allen Zellen im Overview.
Auch im Overview können Sie entscheiden, ob Sie weniger oder mehr Informationen sehen wollen.
Mit dem Knopf
schalten Sie in den Show-more-Modus:

Zwischen den beiden zuvor sichtbaren Spalten zeigt jetzt die neue zweite Spalte die Zahl aller Probleme, d.h. zusätzlich auch diejenigen, die bereits quittiert wurden. In diesem Beispiel sind die Zahlen in der zweiten und dritten Spalte identisch, da noch kein Problem quittiert wurde.
Schließlich zeigt die letzte Spalte ganz rechts die Hosts oder Services, deren Informationen „veraltet“ (stale) sind, da über sie zurzeit keine aktuellen Monitoring-Daten vorliegen.
Wenn z.B. ein Host aktuell gar nicht erreichbar ist, kann Checkmk auch keine Neuigkeiten über dessen Services ermitteln.
Das bedeutet aber nicht automatisch, dass diese ein Problem haben.
Deswegen nimmt Checkmk nicht einfach einen neuen Status für diese Services an, sondern setzt sie auf den Pseudostatus „Stale“.
Die Spalte Stale wird von Checkmk weggelassen, wenn sie überall 0 zeigen würde.
4.3. Bookmarks
Für Seiten, die Sie immer wieder aufsuchen, können Sie in der Seitenleiste mit dem Snapin Bookmarks Lesezeichen anlegen.
Braucht man die wirklich? Immerhin gibt es ja auch Lesezeichen im Webbrowser. Nun, die Checkmk-Lesezeichen haben ein paar Vorteile:
Ein aufgerufenes Lesezeichen ändert nur den Inhalt auf der Hauptseite, ohne die Seitenleiste neu zu laden.
Sie können Lesezeichen mit anderen Benutzern teilen.
Beim Setzen von Lesezeichen wird automatisch das Wiederausführen von Aktionen verhindert.
Am Anfang ist das Snapin Bookmarks noch leer:

Wenn Sie nun auf Add bookmark klicken, wird für den Inhalt, der gerade auf der Hauptseite angezeigt wird, ein neues Lesezeichen erzeugt:

Ihre persönlichen Lesezeichen werden unter My Bookmarks gespeichert.
Lesezeichen bearbeiten
Checkmk verwaltet Lesezeichen als Listen. Jede Liste enthält ein oder mehrere Lesezeichen. Zudem ist jedem Lesezeichen ein Thema (topic) zugeordnet. Im Snapin Bookmarks werden dann alle Lesezeichen zum gleichen Thema gesammelt.
Warum so kompliziert? Nun, Sie können eine Liste von Lesezeichen für andere Benutzer sichtbar machen. Dann können Sie mit den Themen festlegen, wie die Lesezeichen den anderen Benutzern im Snapin Bookmarks präsentiert werden. So können Sie für Ihre Firma eine Navigationsstruktur zu ausgewählten Checkmk-Seiten und sogar zu externen Seiten aufbauen. Trotzdem kann jeder Benutzer zusätzlich eigene Lesezeichen erstellen und verwalten.
In die Verwaltung der Lesezeichenlisten steigen Sie im Snapin Bookmarks mit dem Knopf Edit ein:

Sie können nun entweder mit
eine bestehende Liste bearbeiten — oder mit Add list eine neue anlegen:

Im Kasten General properties geben Sie die interne ID und den Titel der Liste ein, wobei der Title für die Darstellung der Lesezeichen unwichtig ist: er dient nur der internen Verwaltung. Mit Make this Bookmark list available for other users machen Sie die Lesezeichen dieser Liste für andere Benutzer sichtbar. Dafür benötigt Ihr aktuelles Benutzerkonto allerdings eine Berechtigung, die standardmäßig nur die Rolle Administrator besitzt.
Das Prinzip der Sichtbarkeit wird bei Checkmk an vielen Stellen verwendet und im Artikel über die Ansichten näher erklärt. |
Im Kasten Bookmarks können Sie nun die neuen Lesezeichen mit Titel und URL festlegen:

Wo die Lesezeichen einsortiert werden, entscheidet das Default topic der Liste bzw. das Individual topic bei einem einzelnen Lesezeichen — falls dies gesetzt ist. Sie können übrigens den Lesezeichen auch eigene Icons verpassen. Sichern Sie abschließend die neue Liste mit Save & view list.
Die im Beispiel erstellte neue Liste ergänzt nun für alle Benutzer die persönlichen Lesezeichen unter My Bookmarks mit drei Lesezeichen zu zwei neuen Themen:

4.4. Master control
Im Snapin Master control der Seitenleiste können Sie verschiedene Funktionen des Monitorings einzeln aus- und wieder einschalten, wie z.B. die Benachrichtigungen (Notifications). Letzteres ist sehr nützlich, wenn Sie am System größere Umbauarbeiten vornehmen und Ihre Kolleginnen nicht mit sinnlosen Meldungen ärgern möchten.

Achten Sie darauf, dass im Normalbetrieb alle Schalter eingeschaltet sind, da sonst wichtige Funktionen des Monitorings ausgeschaltet sein können. |
